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Zypressen, Scheinzypressen & Leylandii / Bastardzypressen

zypressen

Die Zypressen sind eine Gattung von Nadelbäumen in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Die Phönizier brachten die Zypresse aus Asien ans Mittelmeer. Seit der Antike werden Zypressen kultiviert. Wie auch viele andere immergrüne Gehölze stehen die Zypressen als Ausdruck für Trauer und Tod und werden oft an Friedhöfen angepflanzt.

Der immergrüne Nadelbaum wächst im jugendlichen Alter schnell und im zunehmenden Alter langsamer. Typisch für die Zypressen ist ihre Form, sie wächst schmal und hoch, jedoch ist sie dicht und verschafft somit einem einen guten Windschutz aber auch Sichtschutz vor begierigen Blicken der Nachbarn. Nicht umsonst werden Zypressen auch “Säulenzypressen” genannt. Die Nadelblätter sind schuppenartig und beim zerreiben duften sie pikant und balsamisch. Aus den Blüten entfalten sich zapfenartige Früchte, die bis zum Herbst reifen. Je nach Art vertragen die Zypressen Temperaturen bis minus 25 °C ohne große Auswirkungen. Sie sind anspruchslose Gewächse, mühelos tolerieren sie das Stadtklima und die Industrieimmissionen.

Scheinzypressen und Zypressen sind beliebte Heckenpflanzen in unseren Gärten. Aber auch in anderen Ländern erfreuen sich die Gehölze großer Beliebtheit. Am wohlsten fühlt sich die Zypresse an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Man sollte die Zypressen, wie auch bei anderen Heckenpflanzen, auch im Winter ausreichend mit Wasser versorgen.

Den Griechen der Antike waren die antibakteriellen, antiseptischen und schleimlösenden Heilwirkungen der Zypressen wohlbekannt. Sie galt ihnen als bedeutungsvolle Heilpflanze. Aus den jungen Zweigen und den schuppenförmigen Blättern der Zypresse wird ein ätherisches Öl (Zypressenöl oder auch Oleum genannt) gelöst. Das Zypressenöl hilft bei Fiber, Krämpfen, Wunden, Bronchitis, Keuchhusten, Asthma, Grippalen Infekten, Darmentzündungen, Durchfall, Rhema, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrbeschwerden, Hämorrhoiden, Afterjucken, Krampfadern, ist harntreibend und wirkt ausgleichend auf das Nervensystem (Kopf- und Gliederschmerzen).

Innenraumbegrünung

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Jeder Mensch braucht auch das Umfeld in dem er sich wohl fühlt.  Innenraumbegünung – Verschiedene Pflanzen in schwarzen, keramischen Blumenkübeln Daher sollten Sie sich auch die Pflanzen gönnen, die Ihre Umgebung positiv für Sie verändern.

Nutzen Sie unsere Erfahrung, um bisher noch nicht oder nicht optimal genutzte Bereiche neu zu gestalten und so zu einem optischen Highlight zu machen – zu Plätzen, an denen Sie und Ihre Gäste sich gerene aufhalten.

Innenraumbegrünung – Sie besitzen einen Wintergarten, Terrasse oder Balkon und sind sich nicht sicher welche, Pflanzen dort am besten gedeihen und am schönsten blühen? Lassen Sie sich von uns beraten!

Moderne Architektur zeichnet sich durch schlichte, klare Linien ohne Schnörkelei aus. Das heißt nicht, dass sie keinen Platz für Pflanzen lässt. Gerade hier können ausgesuchte Pflanzen den passenden, visuellen und farblichen Gegenpunkt setzen und die Wirkung des Raumes noch besser zur Geltung bringen.

Die positive Ausstrahlung von Pflanzen können Sie sich überall zu nutze machen.
Ob in einem modernen Shopping-Center, in eleganten Büroräumen oder in Ihrem stilvollen Zuhause – an jedem Ort werden die richtigen Pflanzen, passend platziert, die Atmosphäre gewinnbringend unterstreichen.

Zudem verbessern Grünpflanzen nachweislich die Raumluft, indem sie Gifte wie z.B. Nikotin, Formaldehyd und ähnliche absorbieren. Gleichzeitig wirken sie schalldämpfend.

Vereinbaren Sie mit uns einen Termin, damit wir die bei Ihnen vor Ort vorhandenen Wachstumsbedingungen für Pflanzen (Temperatur, Licht, Luftfeuchtigkeit) ermitteln können.

Auf dieser Grundlage besprechen wir mit Ihnen Ihre Wünsche und machen Vorschläge, wie Sie diese optimal umsetzen können.

Die Echte Ananas

Die Echte Ananas gehört zu der Gruppe der Bromeliengewächse und wurde in den vergangenen Jahren als Ausgangsform für zahlreiche Züchtungen verwendet. Obwohl die Echte Ananas zu den geschmacksintensivsten Varianten gehört, kommt sie heute nur noch selten vor. So greift man im Rahmen des professionellen Anbaus überwiegend

Ananas

auf einzelne Züchtungen zurück.

Die Echte Ananas hat ihren Ursprung in Amerika. Auf Grund der steigenden Beliebtheit wird sie heute in allen Gebieten angebaut, in der der Obstanbau betrieben wird. Überwiegend findet man die Echte Ananas in tropischen Regionen angebaut, da sie für das eigene Wachstum ein ausgewogenes und zudem auch warmes Klima benötigt. Der Name Ananas kann im Deutschen mit der Bezeichnung Frucht gleich gesetzt werden. Heute handelt es sich bei der Echten Ananas um eine Seltenheit und so greift man im Rahmen des Obstanbaus immer öfter auf separate Züchtungen zurück. Die Echte Ananas verfügt über zahlreiche besondere Merkmale, die sich hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbilds zeigen. Unter anderem handelt es sich hierbei um den Stamm. So besitzt die Echte Ananas einen keilförmigen Stamm, der eine Länge von bis zu 35 Zentimetern erreicht. Ein kleiner Teil des Stammes befindet sich unter der Erde. Die dickste Stelle des Stammes befindet sich an der Spitze. An dieser Stelle verfügt er über einen Durchmesser von fünf bis sieben Zentimetern.

Heute gehören zu den wichtigsten Anbaugebieten die Azoren und die Karibik. Bis heute handelt es sich bei der Echten Ananas in Deutschland um eine Seltenheit. In Deutschland verfügen ausschließlich einzelne Haushalte über eine Echte Ananas. Mittlerweile wird diese jedoch auch als Zimmerpflanze angeboten. Aufgrund der hohen Ansprüche der Echten Ananas handelt es sich bei den Tropen um eines der besten und ebenso auch bekanntesten Anbaugebiete für diese Pflanze. So benötigt sie jährlich 1000 bis 15000 mm Niederschläge. Mittlerweile wird die Echte Ananas auch in einzelnen Regionen Australiens angebaut. Ebenso findet man sie immer häufiger in Südafrika, doch bei beiden Regionen handelt es sich hinsichtlich des Anbaus noch um Nachzügler. Die Echte Ananas benötigt für das Wachstum Temperaturen von 24 bis 30 Grad Celsius. Sinkt die Temperatur unter 20 Grad, mindert sich auch das Wachstum erheblich. Zudem entwickeln sich bei zu niedrigen Temperaturen erhebliche Störungen bei dem Wachstum. Diese zeigen sich in Form von Flecken an der Frucht. Idealerweise wird die Echte Ananas nur in Regionen angebaut, die über einen sandigen Lehmboden verfügen. Als einer der wichtigsten Faktoren für Ertrag und Wachstum muss die Versorgung mit Stickstoff angesehen werden. Jedoch ist auch die Versorgung mit Kalium von entsprechend großem Wert. Bei der Echten Ananas muss darauf geachtet werden, dass der Boden ständig locker gehalten wird. Ebenso dürfen keinerlei Unkraute in die Nähe der Echten Ananas kommen. Die Echte Ananas ist somit eine sehr anspruchsvolle und ebenso pflegebedürftige Pflanze.

In mitteleuropäischen Ländern konnte sich die Echte Ananas als eine bekannte Zimmerpflanze durchsetzen. Jedoch muss aufgrund der hohen Ansprüche auf die Überwinterung ein großer Wert gelegt werden. Besonders geeignet für die Überwinterung sind beheizte Gewächshäuser. Zudem findet man die Echte Ananas heute immer öfter in modernen Tropenhäusern. In diesen verzeichnet sie ein gutes Wachstum, da das tropische Klima für deren Entwicklung hervorragenden Voraussetzungen bietet.

Winterhart und schnellwüchsig: die Leyland Zypresse als grüner Blickschutz

Winterhart und schnellwüchsig: die Leyland Zypresse als grüner Blickschutz

Die Leyland Zypresse, auch Riesenzypresse oder Grüne Baumzypresse, ist ein schnellwüchsiger, immergrüner Baum. Das Blattwerk wächst bei richtiger Pflege dicht und besteht aus flachen, schuppenartigen Nadeln. Je nach Unterart können diese in frischem Gelbgrün, dezentem Mittelgrün oder elegantem Silbergrün daherkommen. Als natürlicher Hybrid aus der schnell wachsenden Monterey Zypresse und der winterharten Nootka-Scheinzypresse vereint sie deren gute Eigenschaften. Der Baum wird gerne für Hecken verwendet, da er schnell die geeignete Höhe für einen Blickschutz erreicht und auch im Winter mit sattem Grün den Garten verschönert. Bei einer Wuchsgeschwindigkeit von 40 bis 100 Zentimetern im Jahr und einer maximalen Ausbreitung von 450 Zentimetern erreicht der Hybrid potentiell enorme Höhe von über 25 Metern.

So kam die Leyland Zypresse in unsere Gärten

Ihren Ursprung hat die Riesenzypresse im walisischen Anwesen Leighton Hall in Powys und der Burg Haggerston in Northumberland, welche beide von der Familie Leyland für experimentellen Gartenbau genutzt wurden. Die erste offizielle Variante des Hybriden nannte man daher Haggerston Grey. Da fast alle der Exemplare der Grünen Baumzypresse als steril gelten, werden sie durch Ableger von sechs Originalpflanzen gezüchtet. In den kommerziellen Umlauf kam das Gewächs 1925. Besonders in Großbritannien erfreute sich Cuprocyparis leylandii als Heckenpflanze großer Beliebtheit. Aufgrund des ausufernden Wuchses kam es in britischen Gärten des öfteren zu juristischen Streitfällen.

Die ersten Schritte zur Riesenhecke

Die Riesenzypresse wächst besonders gut an einem sonnigen Ort, verträgt aber auch Halbschatten. An den Boden stellt sie keine hohen Ansprüche. Jedoch sollte Wasser gut abfließen, um Staunässe zu vermeiden. Das Pflanzloch sollte etwa die zweifache Größe des Pflanztopfs der Jungpflanze besitzen und mit Gartenerde sowie Koniferen-Dünger bis zur Hälfte gefüllt werden. Die 60cm bis 1,20m große Pflanze muss durch ihre flachen Wurzeln nicht tief in das Erdreich eingebracht werden. Dafür sollten der Boden danach gut festgestampft werden. Anschließend bekommt die junge Pflanze viel Wasser, auch wenn es zur idealen Pflanzzeit Ende August häufig regnet. Die Nachbarpflanze der Hecke hält, je nach Größe, einen respektvollen Abstand von 30 bis 50 Zentimetern.

Pflegetipps für ein gesundes Wachstum

Gartenexperten empfehlen, die Hecke zweimal im Jahr zu stutzen. Im Mai, bevor die ersten neuen Blätter sprießen und im September ist die beste Zeit dafür. Die Jungpflanzen bekommen jedoch ein paar Monate Ruhe vor ihrer ersten Begegnung mit der Schere. Um kahle Stellen zu vermeiden, sollte nicht in das alte Holz geschnitten werden. Die besten Ergebnisse erzielt man dabei mit einer manuellen Gartenschere. Gespanntes Gartengarn verhilft dem Gärtner zu einem geraden Abschluss an der Krone. Um der Riesenzypresse etwas Gutes zu gönnen, tragen Gartenfreunde in der Wachstumspause im Winter Koniferen-Dünger oder Kompost auf.

Weitere Infos findet Ihr hier: https://www.facebook.com/heckenfreunde/

Die Kakaopflanze

Durch die steigende Beliebtheit der Kakaobohne konnte sich auch die Kakaopflanze zu einer beliebten und zudem überaus bekannten Pflanze entwickeln. Überwiegend wächst die Kakaopflanze in den Regenwäldern von Lateinamerika. Je nach Art handelt es sich bei dieser um immergrüne Bäume und Büsche. Den Namen bekam die

Kakaopflanze von dem schwedischen Forscher Carl von Linné verliehen.

kakaopflanze

Heute findet man die Kakaopflanze auch häufig auf verschiedensten Plantagen. In der freien Natur erreicht die Pflanze eine Höhe von bis zu 15 Metern. Wird sie jedoch auf Plantagen angebaut, wird sie in der Regel auf vier Meter gestutzt. Nicht selten erreichen die Blätter der Kakaopflanze eine Länge von 35 cm. Die gelben Früchte der Kakaopflanze haben eine ledrige Schale und bringen nicht selten bis zu 500 Gramm auf die Waage. Zudem erreichen sie eine Länge von 15 bis 20 cm. Im Inneren einer Frucht befinden sich zwischen 30 und 60 Samen, die als die Kakaobohnen bekannt sind. Diese werden von einem schmackhaften Fruchtfleisch umgeben. Aus den Samen wird in einem langwierigen Prozess der bekannte Kakao gewonnen. Die Kakaomasse wird in einem umfangreichen Umwandlungsprozess gewonnen. Heute kann bei der Kakaopflanze zwischen verschiedenen Grundtypen unterschieden werden. Hierbei handelt es sich um den Einheimischen und den Fremdling. Beide Bezeichnungen für die Kakaopflanze haben ihren Ursprung in Venezuela. In Venezuela wurden anhand dieser Bezeichnungen die einheimischen Kakaopflanzen von denen anderer Länder unterschieden In späteren Jahren fanden Forscher heraus, dass beide Arten problemlos miteinander gekreuzt werden können. Ausgehend von Fruchtform und Samenfarbe wird eine Gliederung der Kakaopflanze vorgenommen. Besonders robust ist die Forastero (Fremdlig). Obwohl der Kakao aus der Forastero weniger aromatisch ist, wird diese Pflanze heute wesentlich öfter angebaut. Der Grund hierfür ist ihre Resistenz gegenüber Schädlingen und verschiedensten Erkrankungen. Hingegen wird die Criollo (Einheimische) nur sehr selten angebaut, der Kakao ist jedoch wesentlich geschmacksintensiver.

Eine Mischung dieser beiden Varianten ist die Trinitario. Im 18. Jahrhundert wurde diese überwiegend in Trinidad angebaut. Heute findet man sie jedoch auch in anderen Regionen dieser Welt. Diese Art der Kakaopflanze vereint in sich die Vorteile der beiden Grundtypen. Nach umfangreichen Untersuchungen fand man heraus, dass die Kakaopflanze ihren Ursprung in Südamerika hat. Eine Beschreibung durch die Fruchtform ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich und so hält man sich hinsichtlich dieser bis heute an der Erklärung von Van Hall fest. Obwohl die Kakaopflanze in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewinnen konnte und sich immer deutlicher auch in Mitteleuropa durchsetzte, kann man sie bis heute nur unter sehr schwierigen klimatischen Bedingungen kultivieren. Bekannt ist sie in Deutschland als Zimmerpflanze, die jedoch nicht mehr nur ausreichend Pflege, sondern auch entsprechende Umgebungsverhältnisse benötigt. So verträgt die Kakaopflanze unter anderem keine Temperaturen unter 20 Grad. Zudem trägt sie sowohl 20 ° nördlicher als auch 20 ° südlicher Breite keine Früchte. Bei der Pflege muss darauf geachtet werden, dass die Kakaopflanze über ausreichend viel Wasser verfügt. Die Kakaopflanze ist auch als Zimmerpflanze sehr anfällig gegenüber verschiedenen Krankheiten und Pilzen. Des weiteren ist sie auf die Bestäubung von Mücken und kleinen Fliegen angewiesen. Aus diesem Grund sollte ein schattiger Standort gewählt werden. Ebenso ist verrottendes Laub vorteilhaft. Obwohl eine Kakaopflanze bis zu tausend verschiedene Blüten hervorbringen kann, ist in der Regel nur ein Bruchteil für die eigentliche Bestäubung geeignet.

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Der Granatapfel

Der Granatapfel ist eine exotische Frucht, deren Wachstum durch umfangreiche Ansprüche geprägt ist. Als Bestandteil der Weiderichgewächse konnten sich zwei Arten in Mitteleuropa durchsetzen. Bekannt wurde die Pflanze durch die geschmacksintensive, rote Frucht. Heute wird der Granatapfel überwiegend in den Ländern des

pomegranate

Mittelmeerraumes angebaut. Seinen Ursprung hat der Granatapfel jedoch in Mittel- und Westasien. Der Name Granatapfel kann mit der Bezeichnung Kerne gleichgesetzt werden. Im Römischen Reich wurde der Granatapfel auch als Puncia bezeichnet.

Seit mehreren Jahrhunderten wird der Granatapfel im Mittelmeerraum kultiviert. So gehören Ägypten, Spanien, die Türkei, Tunesien, Israel und Anatolien zu den bekanntesten Anbaugebieten. Während es in den Mittelmeerländern überwiegend aufgrund der Frucht angebaut wird, verbirgt sich hinter dem Granatapfel in Indien ein bekanntes und ebenso beliebtes Gewürz. Mittlerweile findet man den Granatapfel aber auch in Fernost – Asien. Bis heute ist er in Indonesien unter dem Namen delima bekannt. Unter entsprechend warmen Temperaturen kann der Granatapfel aber auch in Mitteleuropa problemlos angebaut werden. Obwohl der Granatapfel als kleiner und sommergrüner Baum wächst, wird er heute in der Regel als Strauch kultiviert. Die Pflanze kann mehrere hundert Jahre alt werden und erreicht eine Höhe von bis zu 5 Metern. Zudem verfügt er ausgewachsen über eine Breite von bis zu 3 Metern. Zu den wichtigsten Eigenschaften gehört heute die rotbraune bis graue Rinde. Sind die Zweige noch jung, haben sie meist eine vierkantige Form. Die Laubblätter des Granatapfels sind zudem glänzend und ledig. Sie erreichen meist eine Länge zwischen zwei und zehn Zentimetern. Sowohl im Frühjahr als auch während der Sommermonate blüht der Granatapfel. Die Blüten erinnern mit ihrer Form an eine Glocke und erstrahlen in verschieden Orange- und Gelbtönen. Die Frucht des Granatapfels erinnert an einen Apfel und ist rot. Durchzogen von vielen Wänden, erreicht die Frucht einen Durchmesser von bis zu 10 cm.

Heute wird der Granatapfel in verschiedenen Formen gezüchtet, deren Unterschiede sich meist bei den Früchten erkennen lassen. Jedoch wurden auch hinsichtlich der Blüten verschiedene Arten gezüchtet. Zu den bekanntesten Formen gehört der Zwerggranatapfelbaum. Hinter dieser Form verbirgt sich ein kleiner Strauch, der maximal ein Meter hoch ist. Die Früchte der Pflanzen werden in den Wochen von September bis Dezember geerntet. In den vergangenen Jahren konnte der Granatapfel international an Bedeutung gewinnen und so werden die Früchte der Pflanze heute in verschiedenen Formen verwendet. Während die Früchte heute als Färbemittel verwendet werden, finden sie immer öfter auch in der gehobenen Küche Anwendung. In Kombination mit Wild- und Geflügelgerichten dienen sie als geschmackliche Ergänzung. Auch als Zutat für den Obstsalat konnte sich der Granatapfel durchsetzen. Erst seit wenigen Jahren wird der Granatapfel auch in Form eines Saftes angeboten. Im Mittelalter war der Granatapfel überwiegend als Wurmmittel bekannt und übernahm somit die Funktion eines wichtigen Medikamentes. Zu den bekanntesten Verwendungsmöglichkeiten des Granatapfels gehört heute der Grenadine Sirup. Dieser ist in Kombination mit verschiedenen Cocktailvarianten besonders beliebt. Der Sirup verfügt über einen sehr intensiven und ebenso fruchtigen Geschmack und findet aus diesem Grund überwiegend als Ergänzung zu anderen Zutaten Anwendung. Im Gegensatz hierzu ist der Saft des Granatapfels überwiegend in den USA und den Mittelmeerländern verbreitet.

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