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Winterhart und schnellwüchsig: die Leyland Zypresse als grüner Blickschutz

Winterhart und schnellwüchsig: die Leyland Zypresse als grüner Blickschutz

Die Leyland Zypresse, auch Riesenzypresse oder Grüne Baumzypresse, ist ein schnellwüchsiger, immergrüner Baum. Das Blattwerk wächst bei richtiger Pflege dicht und besteht aus flachen, schuppenartigen Nadeln. Je nach Unterart können diese in frischem Gelbgrün, dezentem Mittelgrün oder elegantem Silbergrün daherkommen. Als natürlicher Hybrid aus der schnell wachsenden Monterey Zypresse und der winterharten Nootka-Scheinzypresse vereint sie deren gute Eigenschaften. Der Baum wird gerne für Hecken verwendet, da er schnell die geeignete Höhe für einen Blickschutz erreicht und auch im Winter mit sattem Grün den Garten verschönert. Bei einer Wuchsgeschwindigkeit von 40 bis 100 Zentimetern im Jahr und einer maximalen Ausbreitung von 450 Zentimetern erreicht der Hybrid potentiell enorme Höhe von über 25 Metern.

So kam die Leyland Zypresse in unsere Gärten

Ihren Ursprung hat die Riesenzypresse im walisischen Anwesen Leighton Hall in Powys und der Burg Haggerston in Northumberland, welche beide von der Familie Leyland für experimentellen Gartenbau genutzt wurden. Die erste offizielle Variante des Hybriden nannte man daher Haggerston Grey. Da fast alle der Exemplare der Grünen Baumzypresse als steril gelten, werden sie durch Ableger von sechs Originalpflanzen gezüchtet. In den kommerziellen Umlauf kam das Gewächs 1925. Besonders in Großbritannien erfreute sich Cuprocyparis leylandii als Heckenpflanze großer Beliebtheit. Aufgrund des ausufernden Wuchses kam es in britischen Gärten des öfteren zu juristischen Streitfällen.

Die ersten Schritte zur Riesenhecke

Die Riesenzypresse wächst besonders gut an einem sonnigen Ort, verträgt aber auch Halbschatten. An den Boden stellt sie keine hohen Ansprüche. Jedoch sollte Wasser gut abfließen, um Staunässe zu vermeiden. Das Pflanzloch sollte etwa die zweifache Größe des Pflanztopfs der Jungpflanze besitzen und mit Gartenerde sowie Koniferen-Dünger bis zur Hälfte gefüllt werden. Die 60cm bis 1,20m große Pflanze muss durch ihre flachen Wurzeln nicht tief in das Erdreich eingebracht werden. Dafür sollten der Boden danach gut festgestampft werden. Anschließend bekommt die junge Pflanze viel Wasser, auch wenn es zur idealen Pflanzzeit Ende August häufig regnet. Die Nachbarpflanze der Hecke hält, je nach Größe, einen respektvollen Abstand von 30 bis 50 Zentimetern.

Pflegetipps für ein gesundes Wachstum

Gartenexperten empfehlen, die Hecke zweimal im Jahr zu stutzen. Im Mai, bevor die ersten neuen Blätter sprießen und im September ist die beste Zeit dafür. Die Jungpflanzen bekommen jedoch ein paar Monate Ruhe vor ihrer ersten Begegnung mit der Schere. Um kahle Stellen zu vermeiden, sollte nicht in das alte Holz geschnitten werden. Die besten Ergebnisse erzielt man dabei mit einer manuellen Gartenschere. Gespanntes Gartengarn verhilft dem Gärtner zu einem geraden Abschluss an der Krone. Um der Riesenzypresse etwas Gutes zu gönnen, tragen Gartenfreunde in der Wachstumspause im Winter Koniferen-Dünger oder Kompost auf.

Weitere Infos findet Ihr hier: https://www.facebook.com/heckenfreunde/

Die Kakaopflanze

Durch die steigende Beliebtheit der Kakaobohne konnte sich auch die Kakaopflanze zu einer beliebten und zudem überaus bekannten Pflanze entwickeln. Überwiegend wächst die Kakaopflanze in den Regenwäldern von Lateinamerika. Je nach Art handelt es sich bei dieser um immergrüne Bäume und Büsche. Den Namen bekam die

Kakaopflanze von dem schwedischen Forscher Carl von Linné verliehen.

kakaopflanze

Heute findet man die Kakaopflanze auch häufig auf verschiedensten Plantagen. In der freien Natur erreicht die Pflanze eine Höhe von bis zu 15 Metern. Wird sie jedoch auf Plantagen angebaut, wird sie in der Regel auf vier Meter gestutzt. Nicht selten erreichen die Blätter der Kakaopflanze eine Länge von 35 cm. Die gelben Früchte der Kakaopflanze haben eine ledrige Schale und bringen nicht selten bis zu 500 Gramm auf die Waage. Zudem erreichen sie eine Länge von 15 bis 20 cm. Im Inneren einer Frucht befinden sich zwischen 30 und 60 Samen, die als die Kakaobohnen bekannt sind. Diese werden von einem schmackhaften Fruchtfleisch umgeben. Aus den Samen wird in einem langwierigen Prozess der bekannte Kakao gewonnen. Die Kakaomasse wird in einem umfangreichen Umwandlungsprozess gewonnen. Heute kann bei der Kakaopflanze zwischen verschiedenen Grundtypen unterschieden werden. Hierbei handelt es sich um den Einheimischen und den Fremdling. Beide Bezeichnungen für die Kakaopflanze haben ihren Ursprung in Venezuela. In Venezuela wurden anhand dieser Bezeichnungen die einheimischen Kakaopflanzen von denen anderer Länder unterschieden In späteren Jahren fanden Forscher heraus, dass beide Arten problemlos miteinander gekreuzt werden können. Ausgehend von Fruchtform und Samenfarbe wird eine Gliederung der Kakaopflanze vorgenommen. Besonders robust ist die Forastero (Fremdlig). Obwohl der Kakao aus der Forastero weniger aromatisch ist, wird diese Pflanze heute wesentlich öfter angebaut. Der Grund hierfür ist ihre Resistenz gegenüber Schädlingen und verschiedensten Erkrankungen. Hingegen wird die Criollo (Einheimische) nur sehr selten angebaut, der Kakao ist jedoch wesentlich geschmacksintensiver.

Eine Mischung dieser beiden Varianten ist die Trinitario. Im 18. Jahrhundert wurde diese überwiegend in Trinidad angebaut. Heute findet man sie jedoch auch in anderen Regionen dieser Welt. Diese Art der Kakaopflanze vereint in sich die Vorteile der beiden Grundtypen. Nach umfangreichen Untersuchungen fand man heraus, dass die Kakaopflanze ihren Ursprung in Südamerika hat. Eine Beschreibung durch die Fruchtform ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich und so hält man sich hinsichtlich dieser bis heute an der Erklärung von Van Hall fest. Obwohl die Kakaopflanze in den vergangenen Jahren entscheidend an Bedeutung gewinnen konnte und sich immer deutlicher auch in Mitteleuropa durchsetzte, kann man sie bis heute nur unter sehr schwierigen klimatischen Bedingungen kultivieren. Bekannt ist sie in Deutschland als Zimmerpflanze, die jedoch nicht mehr nur ausreichend Pflege, sondern auch entsprechende Umgebungsverhältnisse benötigt. So verträgt die Kakaopflanze unter anderem keine Temperaturen unter 20 Grad. Zudem trägt sie sowohl 20 ° nördlicher als auch 20 ° südlicher Breite keine Früchte. Bei der Pflege muss darauf geachtet werden, dass die Kakaopflanze über ausreichend viel Wasser verfügt. Die Kakaopflanze ist auch als Zimmerpflanze sehr anfällig gegenüber verschiedenen Krankheiten und Pilzen. Des weiteren ist sie auf die Bestäubung von Mücken und kleinen Fliegen angewiesen. Aus diesem Grund sollte ein schattiger Standort gewählt werden. Ebenso ist verrottendes Laub vorteilhaft. Obwohl eine Kakaopflanze bis zu tausend verschiedene Blüten hervorbringen kann, ist in der Regel nur ein Bruchteil für die eigentliche Bestäubung geeignet.

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Der Granatapfel

Der Granatapfel ist eine exotische Frucht, deren Wachstum durch umfangreiche Ansprüche geprägt ist. Als Bestandteil der Weiderichgewächse konnten sich zwei Arten in Mitteleuropa durchsetzen. Bekannt wurde die Pflanze durch die geschmacksintensive, rote Frucht. Heute wird der Granatapfel überwiegend in den Ländern des

pomegranate

Mittelmeerraumes angebaut. Seinen Ursprung hat der Granatapfel jedoch in Mittel- und Westasien. Der Name Granatapfel kann mit der Bezeichnung Kerne gleichgesetzt werden. Im Römischen Reich wurde der Granatapfel auch als Puncia bezeichnet.

Seit mehreren Jahrhunderten wird der Granatapfel im Mittelmeerraum kultiviert. So gehören Ägypten, Spanien, die Türkei, Tunesien, Israel und Anatolien zu den bekanntesten Anbaugebieten. Während es in den Mittelmeerländern überwiegend aufgrund der Frucht angebaut wird, verbirgt sich hinter dem Granatapfel in Indien ein bekanntes und ebenso beliebtes Gewürz. Mittlerweile findet man den Granatapfel aber auch in Fernost – Asien. Bis heute ist er in Indonesien unter dem Namen delima bekannt. Unter entsprechend warmen Temperaturen kann der Granatapfel aber auch in Mitteleuropa problemlos angebaut werden. Obwohl der Granatapfel als kleiner und sommergrüner Baum wächst, wird er heute in der Regel als Strauch kultiviert. Die Pflanze kann mehrere hundert Jahre alt werden und erreicht eine Höhe von bis zu 5 Metern. Zudem verfügt er ausgewachsen über eine Breite von bis zu 3 Metern. Zu den wichtigsten Eigenschaften gehört heute die rotbraune bis graue Rinde. Sind die Zweige noch jung, haben sie meist eine vierkantige Form. Die Laubblätter des Granatapfels sind zudem glänzend und ledig. Sie erreichen meist eine Länge zwischen zwei und zehn Zentimetern. Sowohl im Frühjahr als auch während der Sommermonate blüht der Granatapfel. Die Blüten erinnern mit ihrer Form an eine Glocke und erstrahlen in verschieden Orange- und Gelbtönen. Die Frucht des Granatapfels erinnert an einen Apfel und ist rot. Durchzogen von vielen Wänden, erreicht die Frucht einen Durchmesser von bis zu 10 cm.

Heute wird der Granatapfel in verschiedenen Formen gezüchtet, deren Unterschiede sich meist bei den Früchten erkennen lassen. Jedoch wurden auch hinsichtlich der Blüten verschiedene Arten gezüchtet. Zu den bekanntesten Formen gehört der Zwerggranatapfelbaum. Hinter dieser Form verbirgt sich ein kleiner Strauch, der maximal ein Meter hoch ist. Die Früchte der Pflanzen werden in den Wochen von September bis Dezember geerntet. In den vergangenen Jahren konnte der Granatapfel international an Bedeutung gewinnen und so werden die Früchte der Pflanze heute in verschiedenen Formen verwendet. Während die Früchte heute als Färbemittel verwendet werden, finden sie immer öfter auch in der gehobenen Küche Anwendung. In Kombination mit Wild- und Geflügelgerichten dienen sie als geschmackliche Ergänzung. Auch als Zutat für den Obstsalat konnte sich der Granatapfel durchsetzen. Erst seit wenigen Jahren wird der Granatapfel auch in Form eines Saftes angeboten. Im Mittelalter war der Granatapfel überwiegend als Wurmmittel bekannt und übernahm somit die Funktion eines wichtigen Medikamentes. Zu den bekanntesten Verwendungsmöglichkeiten des Granatapfels gehört heute der Grenadine Sirup. Dieser ist in Kombination mit verschiedenen Cocktailvarianten besonders beliebt. Der Sirup verfügt über einen sehr intensiven und ebenso fruchtigen Geschmack und findet aus diesem Grund überwiegend als Ergänzung zu anderen Zutaten Anwendung. Im Gegensatz hierzu ist der Saft des Granatapfels überwiegend in den USA und den Mittelmeerländern verbreitet.

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